Existenzminimumsberechnung - Erklärung

Grundsätzliches zur Gehalts- bzw. Lohnpfändung

Einkommen
  • Je höher das Einkommen, umso höher ist das Existenzminimum.
  • Bei mehrern Einkommen müssen diese zusammengerechnet werden.
  • All jene Einkommensteile, die nicht pfändbar sind, wie z.B. wirkliche Aufwandsentschädigungen, sind hier nicht anzugeben.
  • Der Anspruch auf Weihnachts- bzw. Urlaubsgeld beeinflusst ebenfalls die Höhe des Existenzminimums. Beim Arbeitslosengeld oder der Notstandshilfe gibt es keinen Anspruch auf Sonderzahlungen.
Unterhalts-
pflichten
  • Je mehr Unterhaltspflichten bestehen, umso höher ist das Existenzminimum.
  • Eine Unterhaltspflicht besteht für alle Kinder, die noch nicht selbsterhaltungsfähig sind, auch wenn sie nicht im eigenen Haushalt leben.
  • Der Ehepartner ist dann als Unterhaltspflicht zu berücksichtigen, wenn er weniger als 40% zum gemeinsamen Haushaltseinkommen beiträgt.
  • Achtung: Jene Unterhaltspflicht(en), wegen derer man gepfändet wird, können nicht geltend gemacht werden.